HAUS IN H
Zürich
Der Umbau des Hauses aus den 1930er/40er Jahren zielt darauf ab, dessen klassische Erscheinung mit Holzläden zu bewahren und die geschwungene Formensprache der ursprünglichen Balkone als architektonisches Hauptmotiv fortzuführen. Eine ostseitige Garagenerweiterung im Gartengeschoss schuf das notwendige Volumen, um diese Geste im Wohngeschoss mit einer großzügigen, dynamisch geschwungenen Terrasse zu verstärken und dem Bau so einen modernen Ausdruck zu verleihen. Im Inneren wurden Wände im Hauptraum entfernt und die Bereiche Essen, Wohnen sowie Küche zu einem fließenden Raumkontinuum zusammengeführt. Dabei bleibt die Küche als eigenständiges, fast möbelartiges Element an der Schnittstelle zur neuen Terrasse. Nur durch gezielte Eingriffe wurden einige Fenster behutsam vergrößert, um den Originalcharakter nicht zu verlieren. Alle angetasteten Fenster erhielten als subtile Ergänzung einen textilen Sonnenschutz in zartem Rosaton. Das Obergeschoss vereint Ankleide und Bad funktional und ästhetisch. Der Grundstil aus Holz und Weiß betont das feine Möbelkonzept in Rot und Blau, dessen Farbgebung elegant in den Badmöbeln vorbereitet wurde.